Happy 4th Birthday uhiesig!

Wooooow, genau vor vier Jahren hat die Reise angefangen. 
Im Rahmen eines Seminars an der TU Chemnitz wurde uhiesig ins Leben gerufen  
Die aufregende Zeit begann mit einem leckeren selbstgemachten Bagel mit weihnachtlichen Gewürzen. Weiter ging es mit indischem Blumenkohl, Kaiserschmarrn, leckerem Rote Linsen Salat, erzgebirgischen Wickelklößen nach Opas Rezept, in Gin und Espresso gebeizten Lachs und vieles vieles mehr. 
Hier ein kleiner Überblick einiger Rezepte, die auf uhiesig zu finden sind: 





Von süß bis salzig, würzig und mild, warm und kalt...eigentlich ist von jedem was dabei gewesen. Und es wird noch ganz viel mehr kommen, das verspreche ich euch. 

Unfassbar, was seitdem passiert ist. Das Layout wurde geändert, ich habe ein Logo entworfen und war auf zwei Foodbloggercamps und ich habe viele neue tolle Leute und ihre Blogs kennengelernt. n dieser Stelle, möchte ich mich bei allen bedanken, die sich die Zeit nehmen, meine kleinen Geschichten und Rezepte zu lesen und die mir immer wieder positives Feedback geben und auch konstruktive Kritik. Ich freue mich auf viele weitere Jahre und auf ganz viele tolle neue Rezepte. :-D Danke auch an meine bisherigen Kooperationspartner Gourmet Connection, Direkt vom Feld., Dolce Piemonte und Viba sweets GmbH, die mir tolle Produkte zur Verfügung gestellt haben.




Perfekter Snack für unterwegs: Karotten-Zucchini-Apfel-Kuchen

Ein gesundes neues Jahr wünsche ich Euch! Ich hoffe, dass ihr alle wunderbare Erlebnisse haben werdet, tollste Momente mit Euren Liebsten und dass ihr immer daran denkt mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen (das sollte ich mit auch öfters vor Augen führen). 

Gesund ist ein gutes Stichwort. Ich bin über Weihnachten mit meiner Freundin Anja und zwei weiteren liebenswürdigen Mädels nach Esperance zum Campen gefahren. Da wir am 24. Dezember losgefahren sind, dachte ich mir: naja so ein kleiner Snack für unterwegs wäre ja schon schön, für die lange Strecke (7h), die vor uns lag. Als ich vor dem Trip einkaufen war, hat mein Zucchini-Patti-Herz höher geschlagen, als ich in einem lockalen Gemüsehandel eine schöne große Zucchini gesehen habe. Außerdem hatte ich noch ein paar Karotten und Äpfel daheim, die ich gern verarbeiten wollte. Karottensticks gab es natürlich auch, aber ein paar Möhrchen mussten anders verarbeitet werden. Meine Idee für den Snack war geboren: Es gab einen super-saftigen und ultra leckeren und trotzdem fast gesunden Karotten-Zucchini-Apfel-Kuchen. Yummiii!


Nach etlichen Kilometern auf der Strecke von Perth nach Esperance mussten wir natürlich auch mal eine Pause einlegen und mein Snack für unterwegs wurde ausgepackt. Ein Stück nach dem anderen wurde verputzt. Was übrig blieb, hat auch nach 3 Tagen in der Kühltruhe noch geschmeckt, wie am ersten Tag: saftig und legggoooooor <3 Wir Mädels haben gesagt: ja, für den kleinen Süßhunger, der auf einem langen Trip ja so ab und an mal aufkommt, ist der Kuchen wirklich eine sehr gute Lösung. Außerdem war für uns am Reisetag ja Weihnachten, von daher durften wir uns ein, zwei oder auch drei kleine Stückchen gönnen.  


und das braucht ihr dafür: 
1 1/2 Tassen Mehl
2 TL Backpulver 
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
4 Eier
1/2 große Zucchini
3 Karotten 
4 Äpfel (2 gerieben, 2 gestückelt)
3 EL Brauner Zucker 
75g Dunkle Schokolade (mind. 70%)
1 TL Zimt

und so funktioniert es (1 Blech ca. 20x25cm)
  1. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. 
  2. Zucchini und Äpfel waschen, Karotten schälen und alles mit einer Reibe reiben und stückeln (2 Äpfel reiben, die anderen beiden stückeln) und in eine Schüssel geben. Den austretenden Saft nicht wegschütten, der macht den Kuchen so saftig. 
  3. Die Eier mit dem Zucker cremig rühren. Öl hinzugeben und verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver ebenfalls unterrühren. 
  4. Die Mehlmischung zum Obst hinzugeben und alles gut vermengen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes tiefes Blech (ca. 20x25 cm) gleichmäßig verteilen und ca. 35-40 Minuten goldbrauch backen (Stäbchentest ist zu empfehlen). 
  5. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen.
  6. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und anschließend über dem Kuchen verteilen. 
  7. Genießen. 


Als Snack für unterwegs ist der Kuchen wirklich gut, denn er ist wenig süß, super saftig und mit den guten Zutaten hat man gleich ein weniger schlechtes Gewissen, Kuchen zu essen. Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass der Kuchen auch unterwegs gekühlt wird, da ja Eier enthalten sind. Also ab damit in den Esky oder in eine Kühltasche.
Was gibt es eigentlich bei euch immer, wenn ihr unterwegs seid? Herzhaft, Süß, gesund oder sündig?


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Jahr, voller leckerer Überraschungen und tollen Reisen. Es kann ja nichts mehr schief gehen, wenn ihr meinen kleinen Snack für unterwegs dabei habt ;-)


Merry Blogmas!

Ihr Lieben, heute gibt es im Rahmen des Merry Blogmas eine wundervolle Überraschung!
ALLE Rezepte der Blogmas-Foodies in einem PDF. Toll oder? So könnt ihr als ganz spontane noch ein wundervolles kleines Geschenk unter das Bäumchen legen.

Ich fand es war für jeden etwas dabei, ob süß oder herzhaft, fruchtig oder schokoladig. Gönnt euch eine Leckerei und teilt sie mit euren Liebsten - oder im Sinne vom Sterntaler: "sharing is caring".



Habt wundervolle Feiertage, genießt die Zeit mit Euren Liebsten und vor allem das leckere Essen.




Blogmas17 - Türchen 12: Mokka-Parfait mit Schokobrownie-Sternen

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Gestern habt ihr hinter dem Türchen 11 wunderbare Kürbispralinen von der lieben Lily von Krümeln und Kleckern gefunden. Mmh das sah ja lecker aus! Und heute habe ich eine kleine süß-kalte Überraschung für euch.

In meiner Kindheit war neben den vielen schönen Märchen wie "Die Prinzessin mit dem goldenen Stern", "Das singende klingende Bäumchen" und "Das letzte Einhorn" auch das Märchen vom Sterntaler immer wieder eine spannende Geschichte, die unsere Eltern und Großeltern meiner Schwester und mir zeigten und erzählten. Besonders wichtig finde ich, dass die Märchen immer wieder daran erinnern, wie sich die Menschen verhalten sollten: dass sie anderen helfen, ihnen Liebe zeigen und respektvoll miteinander umgehen - So können sie ein glückliches Leben führen.
Das Mädchen im Märchen Sterntaler war so herzlich, dass es sein letztes Brot und seine letzten Kleider verschenkte, um anderen zu helfen. Trotz des kalten Winters hat es lieber den anderen Menschen geholfen, als an sich zu denken. Als Belohnung für die Barmherzigkeit regnete es Sterntaler. 

Um an die Kälte und die Sterntaler zu erinnern, habe ich ein Rezept kriert, das beides miteinander vereint. Es gibt leckeres kaltes Mokka-Parfait mit Brownie-Sternen
Woher kommt eigentlich der Mokka? Der Mokka kommt ursprünglich aus der Hafenstadt Mokka im Jemen. Dort entstand der uns bekannte kräftige Kaffe mit tollen Schokonoten eigentlich aus einer simplen Überlegung. Man sollte den Kaffe für den Transport lagerfähig machen. Hierfür wurden die Kaffeebohnen mit heißem Wasser übergossen und so entstand der Mokka. 
Die Brownies hingegen, werden wohl nicht lang transportiert, sondern eigentlich gleich vernascht. Der leckere amerikanische Schokokuchen ist eine Wucht - kalorienmäßig aber auch, was viel wichtiger ist, geschmacklich. Mokka und Brownies - beides mit einer Kakao oder Schokoladennote passen perfekt in die Weihnachtszeit und eigenen sich super als Desert nach dem Weihnachtsbraten. Deswegen solltet ihr das hier ausprobieren:


Mokkaparfait mit Brownie-Sternen


das braucht ihr für XX Sterne

für das Parfait (einen Tag vorher zubereiten):
  6 Eigelb
  3 EL Instant-Kaffe/Espresso-Pulver
  120g Kokosblütensirup (oder Honig oder Agavendicksaft)
  250 ml Milch (3,5%)
  250 g Schlagsahne

für die Brownies:
  200g dunkle Schoki (75-85%)
  125g Butter
  125g Mehl
  130g Brauner Zucker
  3 Eier
  3 EL Kakao
  1 Prise Salz


und so funkioniert es: 

das Parfait
  1. Eigelb und Kokosblütensirup cremig schlagen. Anschließend das Kaffee-Pulver unterrühren. 
  2. Milch erhitzen und anschließend nach und nach in die Eimasse geben und alles gut vermengen. Die Eiermasse in einem Topf langsam erhitzen, bis es dickflüssig wird (aber nicht kocht). 
  3. Die angedickte Eiermilch in eine Schüssel umfüllen und im kalten Wasserbad abkühlen lassen (dauert ca. 15 Minuten). 
  4. Wenn die Masse kalt ist, kann die Sahne in einem separat Gefäß steif geschlagen werden. Danach vorsichtig die Sahne unter die Eiermasse heben. 
  5. Eine Kastenform (ca. 25cm x 10cm) mit Frischhaltefolie auslegen, die Masse einfüllen und die Form mit Frischhaltefolie abdecken. Im Tiefkühlfach über Nacht gefrieren lassen. 
  6. Das Parfait zum servieren kurz antauen lassen, aus der Form heben und anschließend in Scheiben schneiden.

die Brownies
  1. Den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 
  2. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. 
  3. Die Schüssel herausnehmen und den Zucker unterrühren. Kurz abkühlen lassen. Es kann sein, dass die Masse aussieht, als wenn sich Fett von den anderen Zutaten trennt. Die Masse wird sich aber nach dem Zugeben der Eier wieder homogenisieren. 
  4. Die Eier nach und nach unterrühren. Anschließend Mehl, Kakao und Salz unterrühren. 
  5. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Form (am besten 30 cm x 15 cm oder 25 x 25 cm) geben und glatt streichen. 
  6. Im Ofen für ca. 20 Minuten backen (immer wieder eine Stäbchenprobe machen - wenn ein paar Krümel kleben bleiben, ist der Brownie perfekt). 
  7. Die Brownies mit einer Stern-Ausstechform ausstechen und beides gemeinsam genießen. 



Also ich kann euch sagen....es ist ein Träumchen. Probiert es unbedingt mal aus. Natürlich könnt ihr das Parfait und die Brownies auch separat genießen. Aber zusammen ist es wirklich leckerliii.
Und weil die Weihnachtszeit einfach toll ist, findet ihr morgen ein weiteres wundervolles Rezept hinter dem Türchen 13. Das Rezept hat die liebe Marlene von Marlene bloggt für euch kreiert. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf jedes neue Türchen. Ihr auch?
Ich wünsche euch eine angenehme Weihnachtszeit mit euren Liebsten, eurer Familie und euren Freunden.


schneller selbstgemachter Apfelstrudel

schneller selbstgemachter Apfelstrudel
Wer kennt das auch: Auf einmal kommt die pure Lust leckeren warmen Apfelstrudel zu essen und einen heißen Kakao dazu zu trinken? Hach....leckerliiii. Vielleicht noch ein Kügelchen Vanilleeis und Sahne dazu und schon ist die Naschkatze glücklich und zufrieden und schwebt im siebten Nachtisch-Himmel. 
 

Als ich vor kurzem bei meinen Freunden zum Kaffee eingeladen wurde, wollte ich unbedingt etwas Selbstgebackenes mitbringen. Da ich noch Filo-Teig daheim hatte, wollte ich den gern verarbeiten. Also schwuppsdiwupps, habe ich mich an den Apfelstrudel gemacht. Mich erinnert Apfelstrudel immer an Urlaube in Österreich: Schnee, Sonne und ein leckeres Schmankerl auf der Almhüte. Besser kann es doch nicht laufen, oder?
Und genau das wollte ich bei dem kalten Wetter in die Wohnstube bringen: einen kleinen österreichischen Nachmittag. 
Die Zubereitung des Apfelstrudels dauert nicht so lang und ist ziemlich einfach...also eine perfekte Nachmittagsbeschäftigung bevor man sich den Bauch vollschlagen kann. 
fertig gbackener Apfelstrudel
und das braucht ihr dafür: 
1 Packung Filo-Teig (aus dem Kühlregal bei z.B. Kaufland)
100g Butter
4 Äpfel 
1 Hand voll Pecannüsse
1 Pck. Vanillezucker

und so funktioniert das: 
  1. Den Filoteig aufrollen und bei Zimmertemperatur mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt ca. 25 Minuten ruhen lassen. 
  2. Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. In der Zwischenzeit Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelstückchen in einem Topf mit dem Vanillezucker und 1 TL Butter karamellisieren. Wenn es schön duftet, vom Herd nehmen und abkühlen lassen (die Äpfel dürfen gern noch ein wenig knackig sein). 
  4. Die restliche Butter schmelzen. Jedes der Filo-Blätter damit bestreichen und übereinanderlegen. 
  5. Die Pecannüsse klein hacken und zur Apfelfüllung geben. Die kommt dann in die Mitte der Filo-Blätter (siehe Bilder unten). Die Blätter einschlagen und den Rand ebenfalls schließen. Die Oberfläche nochmals mit ein wenig Butter bestreichen. 
  6. Den Strudel für ca. 35 Minuten im Backofen backen. Gelegentlich nachschauen, ob die Oberfläche goldbraun und blättrig ist, dann kann der Strudel raus. 
  7. Den Strudel mit Puderzucker bestreuen, in Scheiben schneiden und servieren. 
  8. Mit einer Kugel Vanilleeis, Sahne oder frischen Beeren genießen. 





Also ich hab jetzt schon wieder Appetit und kann es kaum erwarten, den Strudel nochmal zu backen. Leider dauert das bei mir noch ein wenig länger, da ich derzeit in Australien bin. Aber nichtsdestotrotz träume ich schon mal vom Apfelstrudel mit leckerem Vanielleeis, Sahne und einem heißen Kakao. Yummi!